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Ein Stadtteil in Bewegung
Im westlichen Teil von Århus können etwa 20.000 Einwohner damit rechnen, dass ihre Träume in Erfüllung gehen. Denn beim Sekre-tariat von Stadtteil in Bewegung, wo man das Programm URBAN betreut, können hier ansäs-sige Initiatoren um Hilfe zur Umsetzung ihrer Ideen nachsuchen, die dem ganzen Stadtteil zugute kommen sollen.
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„Es geht uns darum, private und keine gewerb-lichen Projekte zu unterstützen. Die Leute kommen mit ihren Ideen zu uns, und wir helfen ihnen mit Ratschlägen, beim Ausfüllen von An-trägen und mit Geld“, berichtet die Leiterin Sonja Mikkelsen.
Von der EU wurde der Bereich Gellerup-Hasle-Herredsvang als URBAN-Gebiet für den Zeit-raum 2002 bis 2007 ausgewiesen. Die Kom-mune Århus und der Europäische Fond für re-gionale Entwicklung finanzieren das Vorhaben. |
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Die Gelder sollen dazu verwendet werden, die Entwicklung und Umsetzung innovativer Ent-wicklungsmodelle für eine wirtschaftliche und soziale Wiederbelebung der städtischen Krisen-gebiete zu fördern. Das Programm zielt auf drei Bereiche ab, nämlich Schulung und Beschäfti-gung, Verbesserung sozialer und organisato-rischer Bedingungen und Integration benach-teiligter sozialer Schichten durch Kultur- und Freizeitangebote.
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Sonja Mikkelsen weiß zu berichten, dass etwa ein Jahr damit verging, bei den Einwohnern um Vertrauen zu werben und sie davon zu überzeugen, dass dieses Programm etwas bringt.
„Wir tauchten auf Veranstaltungen überall im Stadtviertel auf, verteilten Info-Material, hängten Plakate auf und suchten das Gespräch“, erzählt sie.
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Die Mühen haben sich gelohnt. Mit dem Pro-gramm wurden gut 50 Projekte unterstützt, u. a. die Beratung für Jugendliche und deren Eltern. Damit soll das kommunale Beratungsangebot zur Wahl der Weiter- und Berufsausbildung ergänzt werden. Es wurde ein so großer Erfolg, dass es 2005 mit dem Integrationspreis des Dän. Ministeriums für Flüchtlinge, Einwanderer und Integration ausgezeichnet wurde. |
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„Wenn man sich in diesem Gebiet bewegt, be-kommt man einen ganz anderen Eindruck als denjenigen, den die Medien vermitteln. Hier gibt es viele noch nicht genutzte Möglichkeiten“, sagt Sonja Mikkelsen.
Das Aktivitätscenter Globus1 ist ein schlagender Beweis für den Erfolg des Programms. Die Mehrzweckhalle wird seit der Eröffnung im
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Oktober 2005 intensiv genutzt. Sie ist täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet, und hier werden u. a. Sportarten wie Taekwondo, Boxen, Fußball, Tischtennis und Badminton ausgeübt. Außerdem kann man sich’s hier im Café wohl sein lassen oder im Internet surfen.
„Die hiesigen Vereine nehmen unsere Einrich-tungen gern in Anspruch und wir kümmern uns um Freizeitangebote, die von ihnen nicht abgedeckt werden“, berichtet Søren Madsen, Leiter des Centers, und fährt fort:
„Während der Schulferien haben wir Angebote gemacht, die vom Bauchtanz über eine Robo-terwerkstatt bis hin zu Sportveranstaltungen reichten. Das Ganze begann in den Herbstferien, nur einen Tag nach der Eröffnung. Pro Tag kamen täglich 1.000 Personen. Wenn sich bei uns etwas als Erfolg herausstellt, dann hält man auch daran fest.“ |
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Zwar läuft das Programm im Rahmen von URBAN Ende des Jahres 2007 aus, doch
bereits jetzt bemüht man sich darum, Voraus-setzungen dafür zu schaffen, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Die Bürgerausschüs-se in Brabrand, Gellerup, Hasle und Herreds-vang haben gemeinsam mit dem Sekretariat eine Arbeitsgruppe gebildet, die einen Entwurf zur künftigen Vorgehensweise für den west-lichen Stadtteil ausgearbeitet hat. |
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