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In Århus residieren bekannte Architekturbüros |
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Die Stadt Århus verfügt über zwei Gebäude, die vom Dän. Kulturministerium als Kulturerbe auserkoren wurden, nämlich das Rathaus, das von dem Architekten und Designer Arne Jacobsen gemeinsam mit dem Architekten Erik Møller entworfen wurde, sowie die Universität, deren Entwürfe von den Architekten C.F. Møller und Kay Fisker stammen.
Diese Auszeichnung überrascht nicht, denn in Århus residieren etliche bekannte Architekturbüros wie etwa C.F. Møller, Friis & Moltke, Kjær + Richter, Arkitema, 3XNielsen, Schmidt, Hammer & Lassen, Pluskontoret und CUBO Arkitekterne. Allein in den 10 größten von ihnen arbeiten fast 900 Mitarbeiter/innen. |
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Darüber hinaus entstehen laufend neue Büros, z. B. A.A.R.T und Cebra, was auch darauf zurückzuführen ist, dass sich hier die Hochschule Arkitektskolen Århus befindet, die seit 1965 laufend für qualifizierten Nachwuchs sorgt.
„An der international ausgerichteten Hochschule fehlt es nicht an inspirierender Wissensvermitt-lung, so dass es den Architekturbüros leicht fällt, fähige Architekten zu finden“, meint Kim Herforth Nielsen, Architekt und Mitinhaber des Architekturbüros 3XNielsen. |
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Sein Lieblingsgebäude ist das Rathaus der Stadt und er ist davon überzeugt, dass es in Århus genug Architekten mit Visionen gibt, die ganz in diesem Sinne tätig werden.
Er ist ferner der Meinung, dass Visionen und Ideen im Vordergrund stehen müssen und man nicht schon zu Beginn gebannt auf die zur Verfügung stehenden Mittel starren sollte.
Architekt und Mitinhaber des Architekturbüros 3XNielsen Kim Herforth Nielsen |
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Dieser Auffassung kann sich der Architekt Knud Friis vom Architekturbüro Friis & Moltke anschließen. Er war einer der Gründerväter der Hochschule für Architektur und saß in dem Ausschuss, der für die Konzeption und Einstel-lung der ersten Dozenten zuständig war. Ab 1967 wirkte er hier selbst drei Jahre lang als Professor.
„Wir hatten den Ehrgeiz, für Architekten und die Baukunst gute Bedingungen zu schaffen – und das nicht nur in Kopenhagen. Meiner Meinung nach ist das gelungen. Die Hochschule für Architektur ist ein Gewinn für Århus, weil sie den Meinungsaustausch zwischen Architekten, Bür-gern und Politikern auf anregende Weise gefördert hat“, sagt Knud Friis.
Professor und Architekt, Friis & Moltke Knud Friis |
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Seiner Meinung nach gibt es viele gute architektonische Beispiele in Århus, während er die von C.F. Møller und Kay Fisker entworfene Universität und den sie umgebenden Park als Glanzlicht ansieht. Für ihn waren beide hervorragende Architekten und das Architekturbüro C.F. Møllers war eine gute Schule für junge Architekten, die hier beschäftigt waren.
„Man muss sich vor Augen halten, dass die Arbeit mit Architektur einem PuzzleSpiel gleicht. Eine Form, die nicht von einer bestimmten Zweckbestimmung ausgeht, bleibt oberflächlich. Bei einer gelungenen Architektur vereinen sich Wünsche und Forderungen des Bauherrn mit den kreativen Vorstellungen des Architekten zu einem harmonischen Ganzen“, meint Knud Friis.
Als neueres Beispiel für eine gelungene architektonische Leistung nennt er die Freilegung des durch die Stadtmitte führenden Flusslaufs Århus Å. Der Åboulevarden, früher eine stark befah-rene Straße, ist jetzt eine innerstädtische Oase mit etlichen Cafés. Er ist entschieden der Meinung, dass der Kommune damit ein großer Wurf gelungen ist. |
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