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Ein Tor zur Welt

 Wenn man durch Århus oder eine andere pulsierende Stadt bummelt, fallen einem die vielen schönen Dinge in den Auslagen der Geschäfte auf. Ein großer Teil der feilgebotenen Artikel kommt über den Hafen von Århus ins Land. 

Fährt man mit dem Auto durch Århus und Um-gebung, fällt einem die große Zahl an Unter-nehmen auf. Sie stellen Produkte her, die über den Hafen von Århus ausgeführt werden.

Bjarne Mathiesen, Geschäftsführer der Hafenbe-triebsgesellschaft, weist darauf hin, dass von Århus aus regelmäßiger Linienverkehr zu 60 verschiedenen Häfen, u. a. in China und Japan, besteht. 

Dem Hafen kommt daher für die Wirtschaft und die hier lebenden Menschen große Bedeutung zu, zumal er vielen Menschen Arbeit bietet. Im Hafen und in den von ihm abhängigen Betrie-ben arbeiten mehrere tausend Beschäftigte.

Hier werden aber nicht nur Im- und Exportwaren umgeschlagen, sondern auch Transitgüter, die – aus Fernost kommend – für andere europäische Länder bestimmt sind. Direkt aus China kommende Güter werden in Århus auf Zubringerschiffe umgeladen, die beispielsweise Kurs auf Russland nehmen. Da sie einen ständig steigenden Anteil am Güteraufkommen ausmachen, wurde im Jahre 2004 der Containerterminal AAR®HUB eingerichtet, wo Güter zwischen Containerschiffen im Überseeverkehr und Zubringerschiffen aus der Ostseeregion ausgetauscht werden.

Der Hafen von Århus hat landesweit den stärksten Containerumschlag zu verzeichnen (65 % des Gesamtumschlags in dänischen Häfen), was einer Zahl von 500.000 entspricht. Würde man alle diese Container aneinander stellen, reichten sie von hier bis an die Südküste Spaniens.

„Während der letzten Jahre konnten wir beim Containerumschlag erfreuliche Wachstumsraten verzeichnen. Und die zunehmende Globalisie-rung mit verstärktem Güteraustausch über Kon-tinente hinweg lässt uns auf weitere Steigerun-gen hoffen“, meint Bjarne Mathiesen, der darauf hinweist, dass weitere 335.000 m2 für den Hafenausbau vorgesehen sind. Seit 1997 hat die Hafenbetriebsgesellschaft DKK 1 Mia. in neue Einrichtungen und Anlagen investiert.

Der Containerumschlag ist aber nicht alles! Wenn die Einheimischen ein Steak verzehren, können sie sicher sein, dass das Rind Futter erhalten hat, das im Hafen von Århus gelöscht wurde. Das gilt auch für Kohle für das Heizkraftwerk und für Baustoffe wie Steine und Zement für den Hoch- und Tiefbau.

Und wenn Privatpersonen und Geschäftsreis-ende mit einer Fähre der Mols-Linie fahren, hat diese  Treibstoff im Tank, der hier im Hafen gelöscht wurde.

 

Bjarne Mathiesen
Geschäftsführer der
Hafenbetriebsgesellschaft